FPÖ = Schwesterpartei der AfD?

Den jüngsten Äußerungen des AfD Sprechers und Spitzenkandidaten Professor Meuthen bleibt die FPÖ Schwesterpartei der AfD. Kann das wirklich so im öffentlichen Raum stehen bleiben?

Kann sich eine FPÖ, aus kindischem Trotz, des Ausmaßes der Handlungs- und Denkweise und damit auch der Verlogenheit einiger Spitzenpolitiker in ihren Reihen verweigern?

Kann sich eine dem Wähler immer wieder als staatstragende FPÖ lieber mit den Sozialisten, den Grünen und der ominösen Liste „Jetzt“ einen Staatsstreich planen und damit die weitere Durchführung von allfälligen Änderungen zum Wohle der Republik Österreich unmöglich machen?

Eine FPÖ, die anscheinend keine Skrupel kennt, ihre (füheren?) Gesinnungsfreunden in Europa so kurz vor der Wahl zum Europaparlament massiv zu schädigen. Die Hoffnung vieler Menschen auf eine nachhaltige Änderung der politischen Schieflage in Österreich und in den übrigen europäischen Mitgliedsstaaten der EU scheint den FPÖ „Großkopferten“ „wurscht“ zu sein.

Von dem neuen Spitzenmann Hofer, immerhin als Bundespräsident an dem grünen Van der Bellen nur knapp gescheitert, hätte ich mehr staatspolitische Verantwortung und politische Weitsicht erwartet. Aber vielleicht ist noch ein bisschen Hoffnung übrig geblieben. Als „Gesinnungsfreund“ von Herrn Kickl würde Herr Hofer alle Hoffnung auf das Amt des Bundespräsidenten zeitlebens aufgeben.

Nun gut, Verwandte kann man sich im Allgemeinen nicht aussuchen, hier handelt es sich bei dem Verwandtschaftsbegriff „Schwester“ wohl um einen Metapher, bestenfalls also um eine Wahl-verwandtschaft.

Ich bin mir sicher, dass weder in der AfD noch in der FPÖ mehrheitlich die Mitglieder und politischen Freunde darauf verzichten wollen, die in ihren Reihen vorher undenkbare politische und moralische Lumperei lückenlos aufzuarbeiten. Es gilt die dafür verantwortliche Clique ein für alle Mal schonungslos politisch unschädlich zu machen.

Nur auf die hier sicherlich sehr zweifelhafte journalistische Ethik hinzuweisen, hat mehr Ähnlichkeit mit dem berühmt berüchtigten Ruf „Haltet den Dieb“. Ein vernünftiges Krisenmanagement und eine dauerhafte Abgrenzung zu diesen Saubermännern würde unseren politischen Vorstellungen viel mehr nützen.

Paul Mohr
OV AfD Melsungen
(Der Artikel gibt die Meinung des Verfassers wieder, welche nicht unbedingt in allen Einzelheiten mit der Meinung der AfD übereinstimmen muss)

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